Evangelische Kirche in Prösen
Evangelische Kirche in Prösen
aktueller Gemeindebrief der Pfarrbereiche Elsterwerda, Plessa, Röderland
Gemeindebrief April-Juni 2016 Elsterwerd[...]
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Jahreslosung:

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

(Jesaja 66, 13)

Pfingsten – Kraft des Geistes

 

 

Nicht durch eine Armee, durch Anschläge und Terror, sondern durch Gottes Geist ist Zukunft möglich! Das ist die Botschaft des Pfingstfestes. Der Prophet Sacharja fasst dies zusammen. Wie Hammerschläge klingt es im hebräischem Text: „Nicht durch Heer! Nicht durch Kraft! Sondern durch meinen Geist!“ (Sacharja 4,6). Das jüdische Volk war im Exil und soll nun in die Heimat zurück kehren. Die Katastrophe lag hinter ihnen. Das Reich war zerstört. Doch jetzt war ein neuer Anfang da. Die Zukunft lag vor ihnen. Sie hatten überlebt. Nun wollten sie die Zukunft gestalten. Das ist etwas Gutes. Gott gönnt ihnen einen neuen Weg. Und doch stellte sich die Frage mit welcher Kraft sie nun weiter leben. Der natürliche Impuls sagt – wie bei uns Menschen üblich – „nehmt das Schicksal in die eigene Hand, verlasst euch auf eure Stärke. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.“ Doch Gott spricht gegen diese Parole. Das Entscheidende können wir nicht selbst tun und leisten. Wir sind und bleiben vom Anfang bis zum Ende auf Gottes Fürsprache angewiesen. Mit Seiner Kraft und Seinem Geist geht es in die Zukunft. Diese grundlegende Botschaft vergessen wir nur leider oft. Erst, wenn wir an die eigenen Grenzen stoßen, fällt es uns wieder ein. Die Grenzen unserer eigenen Kraft sind oft die einzigen Berührungspunkte zu Gottes Geist. Doch Gottes Geist will auch mitten im Leben bei uns sein. Daran erinnert uns das Pfingstfest. Der brausende Sturm, das Feuer der Leidenschaft, der Mut, öffentlich von Gott zu reden. Das ist Wirken des Geistes. Die Kraft Gottes im Leben spüren und sich auch getrost darauf verlassen, das ist Pfingsten an jedem Tag des Lebens. Am Pfingstfest weht der Geist Gottes durch die Straßen von Jerusalem und auch heute weht er unter uns. Aus der ängstlichen Schar der ersten Christen wird eine weltweite Kirche. Diese Zuversicht wünsche ich mir und uns. Nicht erst, wenn wir nicht weiterwissen, sondern jeden Tag!  (O.F. Voigtländer)

Es grüßen Sie herzlich Kersten Spantig, Otto-Fabian Voigtländer und Renè Herrmann

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