Evangelische Kirche in Prösen
Evangelische Kirche in Prösen
Gemeindebrief Juli bis August 2019
2019-06-08 DenksteDran.pdf
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Jahreslosung 2019:

Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Sommerzeit

„Geh aus mein Herz, und suche Freud, in dieser schönen Sommerzeit…“

Jetzt ist endlich wieder die Zeit, in der wir dieses Lied aus dem Gesangbuch singen können. Die Natur steht in voller Blüte, wir Menschen können im Garten sitzen und die Nasen in die Sonne halten. Kühle Getränke, ein erfrischendes Eis, Lachen mit Nachbarn, Freunden, der Familie. Den Geräuschen der Natur lauschen: das Rascheln der Igel und das Flattern der Fledermäuse. Wie kostbar ist diese Zeit!

Im Alten Testament schreibt ein Prediger: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Die Sommerzeit ist auch Urlaubszeit. Aller Alltag ist durchbrochen von einer Reise oder dem bewussten Genießen des Gartens und der Sonne. Ganz bewusst machen wir eine Pause, holen Luft und tanken Kraft. Denn ein jegliches hat seine Zeit. Wir können nicht 365 Tage im Jahr mit voller Kraft arbeiten und Dinge tun. Wir Menschen brauchen das ab und an, einfach da sein, sitzen und beobachten, den eigenen Gedanken, Träumen und Erinnerungen nachhängen. Völlig zweckfreier Zeitvertreib, und auch mal ganz bewusst die Langeweile spüren, das bekommt unserer Seele gut. Und unser Herz und unsere Seele gehen so erholt auch neue Wege, dann öffnen sich neue Räume und Ungeahntes kann entstehen. Sommerzeit ist Urlaubszeit und Überraschungszeit für Herz und Seele. Ich wünsche ihnen eine gesegnete und erfrischende Sommer-Überraschungszeit! Denn „schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit … klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit.“

 

Ihre Marie-Luise Zott

Confirmare 

Die Konfirmation, die wir feiern, leitet sich von dem Wort „confirmare“ ab. Das heißt „bekräftigen“. Wenn getaufte Kinder 14 Jahre alt werden, sind sie laut Gesetzgeber religionsmündig. Früher waren sie in die sem Alter dann auch keine Kinder oder Jugendliche mehr, sondern sie wurden Erwachsene. 

Aus diesem Grund hat man festgelegt, dass sie in diesem Alter das „Ja“ bekräftigen, dass Eltern und Pat*innen 

in der Taufe gegeben haben. „Ja, ich will dazugehören, Ja, ich bin getauft, Ja, ich verlasse mich auf den Segen Gottes.“ 

Um selbst aus vollem Herzen „Ja, ich glaube“ sagen zu können, ist es wichtig, dass die jungen Menschen Gelegenheit haben, sich mit ihrem eigenen Glauben auseinander zu setzen. In der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden versuchen wir, diese Gelegenheiten zu schaffen. 

In den verschiedenen Kursen werden verschiedene Fragen berührt: Wer bin ich? Wie sehe ich Gott? Was tröstet mich? Was glaube ich? Welcher dieser alten Sätze der Kirche sagt mir heute noch etwas? Womit kann ich nur schlecht etwas anfangen? Ein Besuch beim Bestatter, gemeinsam zelten fahren, zusammen singen und vieles mehr gehört dazu. 

Der Glaubensweg ist nie zu Ende und wird sich immer verändern und wandeln, Zweifeln und Zuversicht gehört dazu. 

In der Konfirmation sagen die jungen Menschen „Ja“ zu ihrer Taufe. Aber in der Taufe hat Gott schon lange versprochen, dass er sie nicht verlässt.
Das zu wissen und zu spüren ist eine hohe Anforderung. Aber es tut gut, gerade in Zeiten, in denen der Zweifel die Oberhand hat. 

OFV 

Gedicht:

 

… und mit dir im Boot allein……

Aber ohne Steuermann wäre es wohl nicht sicher. Ja, so ist es wohl auch im Leben. Man braucht direkt oder indirekt einen Steuermann der uns sicher durch alle Wogen bringt.

Dieser Steuermann des Lebens ist Gott der Herr. Er tut es schon auf unserem ganzen Lebensweg auf dieser schönen Erde.

Ihm gilt Dank und Ehre für alles was wir tun und erleben dürfen. 

Alle Höhen und Tiefen hat er ausgelotet und uns begleitet auf dem Boot des Lebens. Ja wir dürfen und durften alles genießen was der Sommer des Lebens für uns bereit hält und die Tiefen nicht so tief erscheinen lässt.

Sommer, Sonne, Sonnenschein  - nur mit Gottes Hilfe.

 

Erika Maschek, Elsterwerda

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