Evangelische Kirche in Prösen
Evangelische Kirche in Prösen
Gemeindebrief Juni, Juli, August
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ACHTUNG: NEUE GOTTESDIENSTTERMINE!!!

 

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Jahreslosung 2021:

„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36)

Krimskrams vor Gott bringen

In meinem Schreibtisch gibt es diese eine Schublade für alles, was sonst nirgendwo Platz findet. Eine Schublade voller Krimskrams. Es finden sich viele schöne Dinge darin Erinnerungsstücke, Schätze, Dinge, die ich lieb gewonnen habe Da freue ich mich, wenn ich sie mal wieder in der Hand halte. Aber da ist eben auch viel Krimskrams dabei Dinge, von denen ich seit Jahren überzeugt bin, dass ich sie bestimmt irgendwann noch einmal brauchen könnte. Dinge, die ich mir nicht getraut habe wegzuwerfen, liegen dort neben Erinnerungsstücken, die ich nur mit einem Seufzen in die Hand nehmen kann, weil sie mit schwierigen Erfahrungen und einem schlechten Gewissen verbunden sind. Mein Herz ist wie so eine Schublade voller Krimskrams. Wenn ich bete, dann nehme ich einzelne Dinge heraus. Oder ich schütte sie Gott komplett vor die Füße: „Schau dir das an. Das bin ich.“ Im Juni feiern wir zum ersten Mal Familienkirche. Ein ganz neuer Gottesdienst für die Kleinsten in unserer Gemeinde, aber auch für alle anderen. Da hören wir die Geschichte von einem Hirten, der die Welt erkundet und genau das erfährt: Gott ist da. Auf der Weide mit dem saftigen Grün, aber genauso auch im tiefen, dunklen Tal. Und der Hirte merkt: Gott ist mein Hirte. So hören wir es auch oft in Gottesdiensten oder bei Beerdigungen, wenn Worte aus Psalm 23 erklingen: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Denn Gott kennt uns, Gott kennt unsere Herzen. Mit Gott fehlt es mir an nichts. Er hört mir nicht nur zu, sondern er sieht mich und meine Schätze auch an. Er sieht meine Freude. Er weiß, was ich liebe und was mich glücklich macht. Ihm davon zu erzählen, macht mich froh. Gott sieht sich aber auch meine Erinnerungsstücke an. Die kleinen Sorgen des Alltags, die mich aber trotzdem belasten, kann ich bei ihm hervorholen und loswerden. Gott kennt auch meine verborgenen Seiten. Er sieht meine Traurigkeit und meine Angst. Er weiß, wenn Ärger mein Herz zerreißt und wenn es vor Einsamkeit ganz klein wird. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Denn: Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Gerade kommen wieder viele neue Stücke in meine Herzens-Krimskrams-Schublade. In den vergangenen Wochen und Monaten war alles anders. Auch in der kommenden Zeit wird vieles noch anders bleiben. Aber in unseren Gemeinden herrscht kein Stillstand, im Gegenteil! Wir sehnen uns nach dem Altbewährten und werden es umwandeln in etwas Neues. Es beginnt aber auch etwas ganz Neues, zum Beispiel die Familienkirche am 13. Juni. Ich freue mich auf die kommenden Monate besonders, weil ich mich dabei im Gebet mit Ihnen und mit Gott verbunden weiß. Seien Sie gesegnet und bleiben Sie gesund.

Ihre Pfarrerin Marie-Luise Zott 

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