Evangelische Kirche in Prösen
Evangelische Kirche in Prösen
Gemeindebrief Sept.i 2022 - Nov. 2022
DenksteDran 9-11 22 inkl Dank.pdf
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Gemeindebrief Juni 2022 - August 2022
DenksteDran Jun-Aug 2022 klein.pdf
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Wenn Männer sich treffen

Es war wieder Zeit nach Sandersdorf zu fahren zum Männertreffen der evangelischen Kirche. Also ging es den letzten Sonntag im August, wie fast jedes Jahr, zum Männertreffen. Was wird mich dieses Mal dort erwarten und was sind die Gesprächsrunden und vor allem wer kommt? Diese und auch viele andere Fragen beschäftigten mich auf der Hinfahrt. Eine Einladung gab es dieses Jahr gar nicht und den Ablauf hatte ich mir nur kurz aus dem Internet heruntergeladen, aber so richtig wusste ich immer noch nicht, was mich dort erwartete. Aber erstmal ankom- men und schauen wer alles da ist.

Schon kurz vor Bitterfeld hatte ich ein Auto mit einem EE-Kennzeichen vor mir. Ob es mein Bekannter war oder doch noch jemand anderes? Nun angekommen sah ich schon bekannte Gesichter aus Elsterwerda und Hirschfeld. Wir kamen auch gleich wunderbar ins Gespräch über Gott und die Natur, aber auch über unsere Heimat. Immer mehr Männer trafen ein, bekannte Gesichter aus Wittenberg und auch aus Erfurt, Markkleeberg, Halle und auch aus Sandersdorf.

Man kennt sich und hatte schon gute Unterredungen. Man konnte sich Kaffee und andere Getränke nehmen und kam gleich ins Gespräch. Viele hatten sich lange nicht gesehen und freuten sich aufeinander. Nach der kurzen aber herzlichen Begrüßung ging es erst einmal zum Gottesdienst. Dieser war sehr bewegend und man konnte schon erahnen, um was es diesen Sonntag ging „Wie Männer sorgen „Mein Seufzen ist dir nicht verborgen“ (PS38;11)“. Also ging es um unser Seelenheil oder um unsere Seele.

Auf den ausgedruckten Liedzetteln waren dann auch die Gesprächsrunden gedruckt. So viel was ich gern besucht hätte, aber die Zeit reichte nur für eine Gesprächsrunde.

Naja, also ging mir schon während des Gottesdienstes immer wieder durch den Kopf, für was entscheidest du dich, über was möchtest du reden oder auch nur zuhören. „Sorge für die Seele“, „Sorge für meinen Nächsten“, „Sorge für mich selbst“, „Sorge um Frieden“. Für mich waren fast alle Gesprächsrunden interessant, aber wie schon gesagt, man konnte leider nur an einer teilnehmen. Also entschied ich mich für „Sorge für die Seele“. Anhand von Bibeltexten wurde uns deutlich gemacht, wie oft das Wort Seele in der Bi-bel vorkam und mir fiel auch gleich ein Lied ein, was ich in meiner Lektoren Ausbildung gelernt und verinnerlicht habe. „Lobet den Herren meiner Seele“ - dieses Lied, was ich nicht wieder vergessen kann und was ich auch regelmäßig immer und immer singe und vor summe. Im Gespräch ging es dann um die „Sorge der Seele“ und wie wir damit umgehen und was wir erlebt haben. Ich kam mir ganz schön klein vor, was andere mitge- macht und erlebt haben und es war sehr interessant und hat mich wieder gestärkt. Nach diesem spannenden und auch aufschlussreichen Dialog gab es Kaffe und man konnte sich noch einmal über die Gesprächsrunde unterhalten und auch über andere Themen. Nach dem Gottesdienst ging es noch einmal in die Kirche zum Reisesegen. Da war dieser Tag leider schon wieder um, aber, ach nein unser Mannsfeld-Lied wurde noch einmal in der Kirche kurz vor dem Auseinandergehen gesungen. Es war wieder einmal ein Tag mit vielen neuen und spannenden Eindrücken und auch mit neuen Begegnungen. Auf der Rückfahrt gingen mir noch einmal viele Ge- spräche durch den Kopf. Was für ein wundervoller Tag. Danke an alle, die diesen Tag organisiert und durchgeführt haben.

René Teutsch, Plessa

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